Ulf Göpfert

Maler

1943 Freiberg/Sachsen, Deutschland

 

Ulf Göpfert wurde 1943 in Freiberg/ Sachsen geboren. Nach einer Tischlerlehre mit Abitur bekam er Privatunterricht in Malerei und Komposition. 1963- 1972 war Göpfert als Möbelrestaurator in den Schlössern und Kunstsammlungen von Weimar, Dresden und Potsdam-Sanssouci tätig. Eine Begegnung mit der Kunstrichtung Pop-Art 1983 bewegte ihn, die Tätigkeit als Künstler wieder aufzunehmen. 1988 zeigte Göpfert seine Werke erstmals in einer öffentlichen Ausstellung.
Göpfert selbst sagt, die Kunst sei „das kreative Spannungsfeld zwischen Individualität und Unterordnung, Einmaligkeit und Beherrschung der Mittel“. Der Künstler arbeitet im Bereich des „non-figurativen“. Dabei wird „Naturanlehnung, Lyrismus und Symbolismus vermeidet und sich dabei einfacher und visuell kontrollierbarer Techniken bedient, gemäß dem Satz Theo van Doesburgs, dass nichts konkreter und realer sei als eine Linie, eine Farbe und eine Fläche (um 1930)“ (Dr. Jördis Lademann in „Ulf Göpfert, Metamorphosen").

   

 

Robert Brenner

Musiker

1975 Zwickau, Deutschland

 

Robert Brenner, Jahrgang 1975, geboren in Zwickau, wohnt in Dresden und Zwickau. In erster Profession arbeitet er als Musiker. Die Liebe zum Zeichnen und Malen wurde erstmals während der Abiturzeit in Zwickau aktiv gefördert und gefordert. Robert Brenner betreibt und begreift die Beschäftigung mit Leinwand, Farbe und Pinsel als Ausgleich zum tonschöpferischen Schaffen. Seine Bilder, deren Thematik und Stil, entstehen zumeist erst während des Arbeitsprozesses, sobald die Leinwand "zu sprechen" beginnt.

   

 

Daniel Jantsch

Maler, Grafiker

1990 Zwickau, Deutschland

 

Daniel Jantsch wurde 1990 in Zwickau geboren. Seit Oktober 2008 studiert er die Bildenden Künste an der HfBK Dresden. Seine Arbeit beschäftigt sich derzeit vor allem mit der Darstellung von Gefühlszuständen, Erlebten und Begebenheiten. Seine Projektionsfläche ist meist die fiktive Landschaft. Dies setzt er in Malerei und Grafik um.

   

 

Anna May

Malerin, Zeichnerin

1987, Deutschland

 

Anna May wurde 1987 geboren. Nach einem Studium in Kunstgeschichte an der TU Dresden wechselte Sie auf die HfBK Dresden. Expressive Tuschezeichnungen zeigen vom Leben gezeichnete Frauen und lösen dabei starke Emotionen im Betrachter aus. Anna May charakterisiert sich selbst mit folgenden Worten:

i walked abroad in a snowy day;
i ask`d the soft snow with me to play;
she play`d & she melted in all her prime,
and the winter call`d it a dreadful crime.
...
okay. quiet. mad. stop.

   

 

Tereza Wessela

Ärztin

1984 Räckelwitz, Deutschland

 

Tereza Wessela wurde 1984 in Räckelwitz geboren. Nach ihrer Schulausbildung war es die Entscheidung für einen Studiengang, welche dann vernünftig rationell ausfiel. Sie studierte an der TU Dresden Medizin und widmet sich in ihrer Freizeit dem künstlerischen Schaffen. Wie sie selbst sagt, sind es vor allem die großen Flächen, die sie herausfordern. Dabei arbeitet sie mit allen Materialien, die ihr bei der Ideenfindung in die Hände fallen und schafft so immer wieder ganz neue Strukturen. Ihre Kunstwerke konzipiert sie meist für einen direkten praktischen Zweck. Neben der Kunst, der Malerei und Photographie interessiert sie sich außerdem für andere künstlerische Ausdrucksweisen, wie das Tanzen und die Musik.

   

 

Grit Gerstmann

Malerin, Gestalterin

1967 Hoyerswerda, Deutschland

 

Grit Gerstmann, 1967 geboren, fand von frühester Kindheit an im Malen, Gestalten und im Formen von Materialien, immer mit froher Experimentierlust einen weiten Grund. Die kindliche Atmosphäre mit der „holzigen“ Tischlerei ihres Vaters, mit dem Maler in der Nachbarschaft, immer im Bezug zur Natur, prägten sie nachhaltig bis heute. Nach ihrer gestalterischen Ausbildung und anspruchsvollen Tätigkeiten u. a. als Dozentin für Gestaltungslehre an der Berufsschule und Gestaltung von kommerziellen und sozialen Einrichtungen baute sie ihr eigenes künstlerisches Schaffen durch kontinuierliche Einzelausstellungen immer weiter aus.

Neben den farbexplosiven, sinnlich abstrakten Gemälden in verschiedenen Techniken, gesellen sich nun wieder gegenständliche figurale farbintensive Darstellungen dazu. Wobei die Themen des Zwischenmenschlichen in all ihren Facetten, sich wie ein roter Faden durch die Bilder ziehen, aber dennoch nicht der persönlichen Interpretation entbehren die der Betrachter von der Künstlerin gewohnt ist.
Auch neue Techniken, wie die Umsetzung von digitalen Fotografien zu abstrahierten Formen und Farben durch Weglassen von Einzelheiten und des Überführens auf etwas Allgemeineres oder Einfacheres.

   

 

André Ismer

Maler

1976 Dresden, Deutschland

 

André Ismer wurde 1976 in Dresden geboren. Nach seinem Schulabschluss legte er zunächst eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann ab, bevor er 1998 verschiedene Zeichenkurse der Volkshochschule absolvierte und ab 2000 am Abendstudium der Hochschule für bildende Künste in Dresden teilnahm. Seit 2003 ist Ismer als freiberuflicher Künstler tätig, 2005 waren erstmals Bilder des Künstlers in einer Dresdner Ausstellung zu sehen.

André Ismer bezeichnet seine Werke selbst als „Vertikalstrukturen“, dabei werden Streifen auf der Leinwand abgeklebt, später wieder gelöst und schließlich mit Acrylfarben übermalt. Die Wirkung erschließt sich erst mit dem Abziehen des Klebebandes, das Gesehene wird aufgelöst und neu formatiert. Die Vertikale wählte sich der Künstler als Grundstruktur, da sie, wie er selbst sagt, in allem sichtbar ist. „Man sieht sie in den Gebäuden und eben auch im Wald. Ich entdecke sie überall, sie regen meine Phantasie an.“ Die Liebe zu seiner Heimatstadt Dresden drückt Ismer in fast allen seinen Werken aus, welche bis heute die beleuchtete nächtliche Altstadt und deren Spiegelung im Wasser der Elbe zum Hauptthema haben. Sie zeigen spannende, aber häufig monochrom gehaltene Blickpunkte ufernaher Standorte, die scheinbar wie zufällig vom Blick des Betrachters gestreift werden.

   

 

Volkmar Fritzsche

Fotograf

1941 Dresden, Deutschland

 

Volkmar Fritzsche wurde 1941 in Dresden geboren und ist Mitglied im BBK. Der gebürtige Dresdner wandte sich erst in den letzen 15 Jahren neben seiner metallformgestalterischen Arbeit der Fotografie zu. Im Blick auf die 800-Jahrfeier Dresdens 2006, hatte er die Idee, die üblichen und allbekannten Stadtansichten mal auf besondere Weise zu beleben.

Die Ergebnisse dieser Arbeit, ca. 60 Originalfotografien und Fotocollagen, waren dann in der Phase der Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum in einer Ausstellung zu sehen. Drei seiner Werke will diegalerie-dresden.de wegen des Bezuges zu André Ismers „Nachtstreifen“ mit ausstellen.